Hallo Schmerz!

mein Leben mit chronischen Schmerzen

 

Schmerz ist keine isolierte Empfindung, sondern ein komplexes Signaltransmissionssystem des Körpers.

Grundlagen des Schmerzes (Das "Was")

von Stefan Lindecke

Schmerztheorie: Wie wird Schmerz im Körper wahrgenommen?

Schmerz ist keine isolierte Empfindung, sondern ein komplexes Signaltransmissionssystem des Körpers. Die Schmerztheorie besagt, dass Schmerz entsteht, wenn Gewebe oder Nervenfasern durch eine Reizung (z.B. Verletzung) stimuliert werden. Diese Signale werden über Nervenbahnen zum zentralen Nervensystem geleitet und dort als subjektives Erleben von Schmerz verarbeitet. Es ist ein Schutzmechanismus: der Schmerz signalisiert uns, dass eine Gefahr besteht und wir uns schützen sollen.

Schmerzarten

Es ist wichtig zu unterscheiden zwischen verschiedenen Arten von Schmerzen, da die Behandlung stark davon abhängt:

  • Akute Schmerzen: Diese sind kurzfristig und treten in Reaktion auf eine akute Verletzung oder Krankheit auf (z.B. ein Schnitt, eine gebrochene Knochen). Sie sind meist gutartig und sollten zeitnah behandelt werden.
  • Chronische Schmerzen: Diese dauern länger als 3 bis 6 Monate an. Sie entstehen oft durch anhaltende Entzündungen, Schäden oder funktionelle Veränderungen im Körper und sind oft schwerer zu behandeln, da sie tief in die Psyche eingreifen.

Ursachenforschung

  • Schmerzen können viele Ursachen haben. Die häufigsten Quellen sind:
  • Muskeln und Sehnen: Verspannungen, Zerrungen, Arthrose.
  • Knochen und Gelenke: Frakturen, Arthritis (Rheumatoide Arthritis etc.).
  • Nerven: Nervenschmerzen (Neuropathie), Bandscheibenvorfälle.
  • Organe: Schmerzen, die von inneren Organen ausgehen (z.B. Bauchschmerzen).